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PINTEREST, PINS, SOCIAL MEDIA MARKETING

impuls So funktioniert Pinterest: 6 Schritte zum Pin

26.04.2019, Karoline Artmayr & Anita Reschreiter

Wir freuen uns, dass Sie uns Ihre Meinung zum Blogbeitrag schreiben. Gerne lesen wir den Kommentar als Erster, dann wird er für alle LeserInnen freigeschaltet.

Pinterest zählt weltweit mehr als 250 Millionen aktive Nutzer. Dass die visuelle Suchmaschine für die Marketing- und Kommunikationsstrategie eines Unternehmens eine echte Chance darstellt, haben wir in unserem Blogartikel „Warum Pinterest für Unternehmen so wertvoll ist“ bereits beleuchtet. Hier nochmals kurz zusammengefasst: Es tummeln sich erstens wenige Firmen auf Pinterest – zumindest momentan noch. Und zweitens ist die durchschnittliche Nutzungsdauer bei Pinterest höher als bei Google. Warum also nicht Pinterest als zusätzliche Suchmaschine nützen? Und so geht’s...

Schritt 1: Unternehmenskonto anlegen

Um Pinterest nutzen zu können, ist eine kostenlose Anmeldung erforderlich, entweder über einen neuen Account oder ein bestehendes Facebook- oder Google-Konto. Unternehmen legen ein Businessprofil an. Sollte ein Privatprofil vorhanden sein, kann dieses leicht in ein Unternehmenskonto umgewandelt werden. Ein Businessprofil bietet Unternehmen aufgrund der integrierten Analytics Funktion einen deutlichen Mehrwert. So erfährt ein Unternehmen schnell und aufschlussreich, wie erfolgreich die Pinterest-Strategie ist. Weiters ist die bezahlte Schaltung von Anzeigen, den sogenannten Pinterest Ads, möglich.

Schritt 2:  Businessprofil SEO-optimiert einrichten

Der zweite Schritt ist die Einrichtung des Profils. Ein aussagekräftiges Profilbild, wie zum Beispiel einem Logo, ist ebenso wichtig wie eine ordentliche und prägnante Profilbeschreibung. Die Verwendung von Marketingfloskeln ist hier ein absolutes Tabu. Vielmehr kommen charmante Darstellungen der Produkte bzw. Dienstleistung des Unternehmens immer gut an. Zudem ist die Verlinkung der eigenen Website im Informationstext wichtig, denn so kommen die User ohne Umwege auf die Unternehmenswebsite.

Pinterest wird von Google indexiert. Das heißt für Unternehmen konkret, dass auch die SEO-Optimierung eine große Rolle spielt. Die Keywords sollten gut ausgewählt und recherchiert werden und im Pinterest-Namen, in der Kurzinfo bzw. Profilbeschreibung, in den Boardtiteln, bei den Boardbeschreibungen und in den Pinbeschreibungen vorkommen. Hierfür kann das Suchfeld genutzt werden. Tippt man ein Wort ein, so kommen gleich mehrere Vorschläge aus Wortkombinationen. Diese stellen entsprechende Keywords dar.

Schritt 3: Pins gestalten

Bevor es an die Gestaltung eines Pins – also eines visuellen Lesezeichens – geht, ist die Frage nach dem Inhalt zu stellen. Konkret bedeutet dies, sich einen Contentplan für die verschiedenen Pins zurechtzulegen. So verliert man einerseits nicht den Überblick und andererseits bleibt man so am Ball. Oftmals macht es auch Sinn, einen Pin mehrmals mit anderen Grafiken auf verschiedene Boards zu pinnen.

Neben dem Inhalt, ist die visuelle Gestaltung für den Erfolg auf Pinterest mitentscheidend. Die grafische Umsetzung soll zum Corporate Design des Unternehmens passen und die User ansprechen. Werbelastige Produktbilder werden ungern gesehen. Vielmehr sind Grafiken bzw. auch Infografiken im 2:3 Format aktuell angesagt. Vor allem das Hochformat ist dem Querformat vorzuziehen, denn Querformate tendieren dazu, eher unterzugehen. Wichtig ist auch, jeden einzelnen Pin mit der Website zu verlinken.

Zur visuellen Aufbereitung der Pins gibt es verschiedenste Tools wie etwa Canva. Dieses kostenlose Grafiktool ist ein echter Zeitsparer und Alleskönner.

Schritt 4: Pinnwände erstellen

Dass die Pins auch gepinnt werden können (Stichwort: repin), ist es wichtig, thematisch passende Boards zu erstellen. Für ein Unternehmenskonto sind fünf bis zehn zum Unternehmen passende Pinnwände zu empfehlen. Eine Kommunikationsagentur wird beispielsweise ein Board zum Thema Content, ein anderes Board zum Thema Best Practice erstellen.

Um Pinterest-Marketing möglich professionell zu betreiben, gibt es hilfreiche Tools wie Viraltag und Tailwind. Diese kostenpflichtigen Tools unterstützen bei der Pin-Planung oder posten die Pins automatisiert zu ausgewählten Zeitpunkten.

Schritt 5: Traffic auf Pinterest generieren

Derzeit belohnt Pinterest Aktivität. Das heißt, je mehr gepinnt wird, desto mehr Reichweite bekommt man. Dafür gilt als Faustregel: ein Viertel eigene Inhalte und drei Viertel fremde Inhalte repinnen. Ein Ziel des Unternehmens sollte sein, dass andere Personen die unternehmenseigenen Inhalte möglichst repinnen. So wird die Reichweite gesteigert. Pro Tag sollten 5 bis 10 Pins auf den eigenen Boards weitergepinnt werden.

Schritt 6: Pinterest Ads

Seit Mitte Februar gibt es nun auch im deutschsprachigen Bereich die Möglichkeit, Werbeanzeigen via Pinterest zu schalten. Dafür kann ganz einfach ein Ad Acoount im Pinterest Ads Manager erstellt werden. Mit einer Traffic-, Engagement- oder Awareness-Kampagnen können Unternehmen ihr Pinterest-Marketing gezielt unterstützt. Je nachdem welche Marketingziele das jeweilige Unternehmen verfolgt.

© Impuls Kommunikation
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