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09/2017

Flexibles Fernstudium bietet optimale Bildungs-möglichkeit für außergewöhnliche Lebenssituationen

Studium, Beruf und Familie zu verbinden, ist nicht immer einfach. Die Nachfrage nach berufsbegleitenden Studiengängen ist hoch. Gefragt sind flexible Möglichkeiten des Lernens. Ein Fernstudium an der FernUniversität in Hagen passt sich, mit seiner zeitlichen und örtlichen Flexibilität, familienfreundlich und jobkompatibel allen Lebensphasen an und lässt sich individuell in den Alltag integrieren.

Der Bildungs- und Arbeitsweg war bisher für viele Österreicherinnen und Österreicher geradlinig: Nach der Schule, folgten eine Lehre oder die Matura danach ein Studium und/oder der Einstieg ins Berufsleben. Diese Linearität hat sich gewandelt. Heute werden Sabbaticals, längere Arbeitsauszeiten und ein Studium parallel zu Beruf und Familie absolviert. Studien aus Deutschland zeigen, dass mehr als 90 Prozent der Befragten überhaupt erst während des Berufslebens in Erwägung ziehen zu studieren. Ein Motiv für u.a. die Entscheidung ein Studium parallel zu Familie und Beruf zu absolvieren, sind Selbstwirksamkeitserwartungen, die sich durch vielfältige Lernerfahrungen in Bildungs- und Erwerbsphasen herausbilden. Dabei handelt es um die persönliche Einschätzung der eigenen Kompetenzen, mit Schwierigkeiten und Barrieren im täglichen Leben zurechtzukommen. Gerade neuere Studien kommen zum Ergebnis, dass Studienentscheidungen stärker beruflich motiviert sind. Um parallel zum Berufsleben zu studieren erwählen die Studierenden das zeitlich und örtlich flexible Fernstudium.[1] „Viele Studierende sind berufstätig und nutzen ein Fernstudium, um ihren Arbeitsplatz nicht aufgeben zu müssen. Aber auch junge Menschen und vermehrt Frauen, nach der Geburt eines Kindes oder in der Karenzzeit, hegen oftmals den Wunsch, sich beruflich neu zu orientieren und nehmen die Möglichkeit eines Studiums aus der Ferne in Anspruch“, sagt Dr. Josef Reif, Leiter des Zentrums für Fernstudien Österreich.
 

Lernen, wann und wo man will: Auf dem Spielplatz oder in der Arbeitspause
Beate Maierwieser, Mutter von zwei Kindern, hat sich für ein Studium aus der Ferne entschieden. „Aufgrund der Tatsache, dass ich sehr lange aus dem Berufsleben ausgeschieden war, wegen der Schwangerschaften, der Karenzzeiten und keiner Möglichkeit Beruf und Familie optimal zu verbinden, war meine letzte Anstellung als Erzieherin im Jahr 1999. Um mir den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern und neue Qualifikationen zu erlangen, schrieb ich mich für ein Fernstudium ein“, sagt Maierwieser zu ihrer Motivation. Im Alter von 42 Jahren schrieb sie sich als Teilzeitstudentin für den den Bachelorstudiengang Bildungswissenschaft ein. Parallel zu Familie und Studium übernimmt Maierwieser auch als Betreuerin bei der Organisation Lebenshilfe Lustenau einige Stunden, um praktische Erfahrungen zu sammeln. „Als berufstätige Mutter brauche ich beim Studium auch immer wieder moralische Unterstützung. So zum Beispiel wenn eine Prüfung ansteht und ich einfach keine Zeit zum Lernen finde, da eines meiner Kinder krank ist. Dann bekomme ich in unserer Facebook-Gruppe Zuspruch. Eigentlich lerne ich ja gerne für mich alleine, jedoch sind die sozialen Kontakte via Social Media, Plattformen und Foren gerade in diesen Zeiten sehr wichtig für mich um mich auszutauschen, Fragen stellen zu können und zur Motivation“, sagt die nun 47-Jährige. Nach Abschluss ihres Studiums möchte sie als Berufsausbildungsassistenz tätig sein.
 

Absolute Flexibilität: Lernen ist keine Zauberei
Kerstin Andreatta ist mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaft selbständige Moderatorin und Zauberkünstlerin. Um ein weiteres berufliches Standbein aufzubauen, war sie auf der Suche nach einer passenden Bildungsmöglichkeit. „Ich kann mich neben meiner Berufstätigkeit, welche äußerste Flexibilität verlangt, an keine festen Lehrtermine, Seminare und Veranstaltungen an einer Präsenzhochschule halten. Die Zeit, die ich für die An- und Abreise brauchen würde, ich wohne in St. Anton im Montafon, investiere ich lieber sinnvoll in Lernzeit“, sagt Kerstin Andreatta über den großen Vorteil eines Fernstudiums gegenüber Fachhochschulen oder Präsenzuniversitäten. „Ich habe mich 2014 für den Bachelorstudiengang Psychologie eingeschrieben. Ein Fernstudium war für mich in meiner Lebenssituation die einzige Möglichkeit, meine Berufe und ein Studium optimal zu verbinden. Denn ich brauche Freiraum, um meinen Jobs mit untypischen Arbeitszeiten nachzugehen“, ergänzt Andreatta.
 

Studieren im Ruhestand: Man lernt nie aus
Der 74-jährige Peter Weyland ist Arzt und Psychotherapeut und schrieb seine Doktorarbeit in Biochemie. Seit sechs Jahren ist er im Ruhestand. Doch sein Zeitbudget ist trotz Pension eher knapp, da Weyland noch stundenweise in der Praxis seines Nachfolgers arbeitet, gerne verreist und zahlreichen weiteren Interessen nachgeht. Für ihn ist dies jedoch kein Grund sich nicht mehr akademisch zu betätigen. So schrieb er sich für ein Fernstudium, den Masterstudiengang Philosophie, ein. „Ich stieß während meiner Arbeit immer wieder an Grenzfragen der menschlichen Existenz. Dabei wollte ich immer genauer wissen, welche philosophischen Erklärungen es gibt und wollte zudem auch etwas über die Philosophen erfahren, die diese Fragen erstmals durchdacht haben. Jetzt habe ich endlich die optimale Bildungsmöglichkeit im Fernstudium gefunden um dem nachzugehen. Besonders bereichernd erlebe ich die Präsenzseminare, die immer auf Augenhöhe und mit großer Motivation aller Beteiligten stattfinden“, sagt Peter Weyland.
 

Optimale Ergänzung: virtuelles Lernen und soziale Vernetzung
Um die örtliche und zeitliche Flexibilität eines Studiums aus der Ferne zu gewährleisten, wird an der FernUniversität in Hagen ein „Blended Learning“-Konzept angeboten. Es setzt sich aus Studienbriefen, digitalen Medien, klassischen Online-Seminaren, virtuellen Vorlesungen, netzgestützten Lehr- und Lernformen sowie wenigen Präsenzveranstaltungen zusammen. „Die Studiengänge sind modular aufgebaut und können in Voll- oder Teilzeit, je nach individuellem Zeitbudget, absolviert werden. Das Fachwissen wird bequem nach Hause geliefert und jede/r Studierende lernt, wann und wo sie oder er am aufnahmefähigsten ist: Ob im Büro, am Strand oder bei einem Kaffee von zu Hause aus“, so Dr. Reif.
 

Einschreibefrist
Für das Sommersemester 2018 ist eine Einschreibung von 1. Dezember bis 31. Jänner möglich. Die Inskriptionsfrist für das Wintersemester läuft von 1. Juni bis 31. Juli.
 

Zentrum für Fernstudien
Das Zentrum für Fernstudien in Österreich ist eine Institution der Johannes Kepler Universität Linz und kooperiert seit mehr als 20 Jahren mit der deutschen FernUniversität in Hagen. Aktuell nutzen rund 3.000 Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit, von zu Hause aus zu studieren und werden an fünf Standorten in Linz, Wien, Saalfelden, Bregenz und Villach betreut. „Bei einem Fernstudium ist die individuelle Betreuung der Studierenden besonders wichtig. Diese Aufgabe erfüllen die Studienberater und -beraterinnen an unseren Studienzentren in ganz Österreich. In den Studienzentren trifft man sich auch zu Lehrveranstaltungen und Klausuren, sogar mündliche Prüfungen können über Videokonferenz absolviert werden“, so Dr. Reif.

 

Kooperationspartnerin FernUniversität in Hagen
Die FernUniversität in Hagen wurde im Jahr 1974 gegründet und ist die einzige öffentlich-rechtliche Fernuniversität im deutschsprachigen Raum. Weltweit nutzen 77.000 Studierende das Angebot der FernUniversität. Davon sind rund 80 Prozent berufstätig. Neben dem Campus in Hagen gibt es 13 Regionalzentren in Deutschland, ferner fünf Studienzentren in Österreich und eines in Ungarn. Die FernUniversität hat frühzeitig auf das so genannte Bologna-System, also Bachelor- und Masterprogramme, umgestellt.
 

Studienangebot
Für das Studienangebot an der einzigen staatlichen FernUniversität im deutschen Sprachraum sorgen vier Fakultäten: Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatik, Wirtschaftswissenschaft sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Mehr als 20 praxisorientierten Studiengänge schließen mit den Titeln Bachelor oder Master ab. Die Möglichkeit zur Promotion und Habilitation sowie vielfältige Weiterbildungsangebote runden das Portfolio ab.

Mehr Informationen unter www.fernstudien.at.
 

Pressekontakt:
Impuls Public Relations | Verena Schwarzinger
verena.schwarzinger@impulspr.com | Tel. +43 732 2349 40-15

  


[1] Berg, H./Grendel, T./Haußmann, I./Lübbe, H./Marx, A. (2014): Der Übergang beruflich Qualifizierter in die Hochschule. Mainzer Beiträge zur Hochschulentwicklung, Band 20

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