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06/2017

Erfolgreich: Mehr als 500 frisch geprüfte Jungjägerinnen und Jungjäger in Oberösterreich

Aktuell üben rund 19.100 Jägerinnen und Jäger in den Revieren in Oberösterreich aktiv das Weidwerk aus. 574 Frauen und Männer, zwischen 17 und 55 Jahren, stellten sich zudem in den letzten Wochen der sogenannten „Grünen Matura“, der Jagdprüfung. 507 der Anwärter, das sind 88 Prozent,  haben die theoretische und praktische Jagdprüfung bestanden. 

Eine ökologische und nachhaltige Pflege des heimischen Wildes sowie der Schutz der verschiedenen Lebensräume fordert von den heimischen Jägern umfassendes Wissen. Eine fundierte Ausbildung erfahren die Jagdanwärter in Vorbereitungskursen zur Jagdprüfung, die von April bis Ende Mai theoretisch und praktisch abgelegt wird. „Alleine im heurigen Jahr haben sich 574 Frauen und Männer für die Jagdprüfungen in Oberösterreich angemeldet. Das Interesse für die Jagd und die mannigfachen Aufgaben sowie die Verpflichtungen beim Weidwerk wächst vor allem bei jungen Leuten. Knapp über die Hälfte der angemeldeten Kandidaten sind unter 30 Jahre alt“, freut sich Landesjägermeister Sepp Brandmayr über die steigende Anzahl an JungjägerInnen und hebt besonders den Frauenanteil hervor.

Unter den Anwärtern zur Jagdprüfung waren heuer über 16% weiblich. In Oberösterreich gibt es aktuell rund 1.800 Jägerinnen. „Sie alle liefern damit den Beweis, dass die Jagd schon lange nicht mehr nur männlich dominiert ist. Das Jagdwesen erlebt seit fast zwei Jahrzehnten einen Wandel. Frauen sind längst integriert und Vorurteile gibt es nur mehr vereinzelt“, so Brandmayr über die Veränderungen in der Jagd.

Faszination Jagd
Die Gründe für ein starkes Interesse der Anwärterinnen und Anwärter die Jagdprüfung abzulegen und sich als Jägerin bzw. als Jäger zu engagieren, sind vielfältig. „Die einen sind ganz einfach mit dem Weidwerk zu Hause aufgewachsen und treten nun in die Fußstapfen der Väter oder Großväter, weil sie deren Leidenschaft und Naturverbundenheit teilen. Andere wiederum interessieren sich für Pflanzenarten, Wildtiere und deren Zusammenhänge. Und wieder anderen geht es darum, das Wild, dessen Fleisch sie essen, selber zu erlegen, weil sie dadurch auch wissen, dass die Tiere regional aufwachsen und das Fleisch beste Qualität bietet“, sagt Christopher Böck, Geschäftsführer des OÖ. Landesjagdverbands. Landesjägermeister Sepp Bandmayr ergänzt: „Der Wunsch der jungen Menschen, die sich der Jagdprüfung stellen, zeigt uns, dass das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, regionale Lebensmittel und Naturverbundenheit wieder angekommen und gelebt wird.“

Umfangreiches Know-how für den täglichen Gang ins Revier
Jungjägerkurse bereiteten die Anwärter auf die verantwortungsvollen Tätigkeiten als Jäger oder Jägerin vor. Die Jäger sind nämlich in der heutigen Kulturlandschaft für das Gleichgewicht und die Schadensminimierung, was Wildtiere in dieser vom Menschen geschaffenen Landschaft betrifft, verantwortlich. Themen wie Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Wildkrankheiten, Wildtierkunde, Wildbrethygiene, Waffen- und Rechtskunde, das Jagdhundewesen und der Jagdbetrieb werden in den etwa 180 Vorbereitungsstunden erklärt und erläutert.

„Die umfassenden Aufgaben, die wir Jäger ausüben, verlangen ein breites Wissen und fundierte Kenntnisse. Die Jagdprüfung fordert von jedem Einzelnen Engagement und Lernbereitschaft um diese zu bestehen“, so Brandmayr. Neben der mündlichen Theorie wird auch der Jagdwaffe bei der praktischen Prüfung ein sehr hoher Stellenwert beigemessen und der richtige Umgang auf der einen, sowie Treffsicherheit auf der anderen Seite vermittelt und geübt.

Nach Beendigung der Prüfung werden die Jagdprüfungsurkunde sowie die gültige Jagdkarte den Jungjägern und -jägerinnen von ihrem zuständigen Bezirksjägermeister überreicht.

Auf der Website www.fragen-zur-jagd.at sowie im Blog „Aus dem Jagdleben“ eröffnet der OÖ. Landesjagdverband interessante Einblicke in die Welt der Jägerinnen und Jäger.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Christopher Böck  
Tel.: 07224/20083 | Mobil: 0699/12505895  
ch.boeck@ooeljv.at 

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