Kommunikation, Praktikum, Vielfalt
Zwischen Pressetext, Posting und Perspektivwechsel
28.05.2026, Larissa Buchriegler
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Hi, ich bin Larissa und ich durfte von März bis Mai im Rahmen meines Pflichtpraktikums bei Impuls Kommunikation wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Auch wenn ich während meines Bachelorstudiums schon ein paar Einblicke in die Welt der Kommunikation gewinnen konnte, so ist mir in der Praxis eines sofort aufgefallen: Hier ist Flexibilität, Vielseitigkeit und Neugier gefragt. Denn nicht nur die Bandbreite an unterschiedlichen Kunden macht die Arbeit in der PR-Agentur so spannend, sondern auch die vielen Möglichkeiten in der Umsetzung. Wer in einer Agentur arbeitet, lernt schnell, wie abwechslungsreich ein Arbeitstag sein kann.
Ein Sprung ins Unbekannte
Die Kommunikation und ihre vielen unterschiedlichen Aspekte haben mich schon immer fasziniert: Vom Geschichten erzählen über Informationen verständlich aufzubereiten bis hin zu multimedialem Content wie Video & Co. Das ist auch der Grund warum ich mich 2023 für das „Journalismus und PR“-Studium in Graz entschieden habe. Zum Studiumsbeginn stand ich vor einer herausfordernden Situation: neue Stadt, neue Aufgaben und viele Fragen. Ein paar Jahre später bin ich nun zu Beginn meines Praktikums erneut an einem ähnlichen Punkt gewesen: andere Stadt, viele neue Aufgaben und wieder viele Fragezeichen in meinem Kopf. Aber ganz nach dem Motto „Everything seems impossible, until it’s done” stellte ich mich neugierig dieser Herausforderung und lernte, mich in der Arbeitswelt zurechtzufinden.
Von Herausforderung zum Highlight
Gerade zu Beginn einer neuen Berufserfahrung stellt man sich oft ganz alltägliche Fragen: Wo sind alle wichtigen Dokumente gespeichert? Wie funktioniert der Drucker? Und obwohl ich zu Beginn etwas ungeduldig war, merkte ich schnell, wie ich mich von Tag zu Tag besser zurechtfand. Alles, was ich dazu brauchte, war also etwas Geduld und Anpassungsfähigkeit. Ähnlich ging es mir zu Beginn auch bei der Arbeit in der Agentur selbst. Denn die Bandbreite an Themen und Projekten ist groß: Am Morgen ein Fotobriefing für ein Heizwerk-Shooting schreiben, mittags an der Presseaussendung zur Klimakampagne arbeiten und am Nachmittag Posts für Social Media zum Thema Leadership verfassen. Das verlangt Flexibilität und eine Fähigkeit, die in der PR- und Kommunikationsbranche essenziell ist: sich schnell in Themen einarbeiten und dann nachvollziehbar aufzubereiten. Dabei muss man nicht zur Expertin für jedes Fachgebiet werden, aber trotzdem auch mal tiefgreifend erzählen können. Das benötigt Verständnis, ohne den Blick aufs Ganze zu verlieren. Auch wenn ich das am Anfang als größte Herausforderung empfand, so hat mir genau diese Abwechslung immer mehr Spaß gemacht und sich im Endeffekt zu meinem Highlight entwickelt.
Auf das Zusammenspiel kommt es an
Neben der Abwechslung im Agenturalltag hat mich jedoch noch etwas beeindruckt: Der gesamte Kommunikationsprozess von der Idee bis zur veröffentlichten Story. Hinter einer Geschichte steckt nämlich viel mehr als „nur ein Entwurf“. Zuerst braucht es jemanden, der weiß, was und warum er/sie es kommunizieren möchte. Dann braucht es jemanden, der sich überlegt, wie und wann die Kommunikation stattfinden kann. Bis schließlich jemand die Botschaft konkret aufbereitet und im letzten Schritt veröffentlicht. Das zeigt, dass an einem einzelnen Kommunikationsprozess ganz viele unterschiedliche Personen beteiligt sind. Wir, in der Agentur, sind meistens irgendwo dazwischen und behalten den Überblick. Im besten Fall können die verschiedenen Akteur:innen nicht nur voneinander profitieren, sondern schaffen Kommunikation, die echte Wirkung zeigt. Für mich bedeutet das außerdem, inhaltlich von Dingen zu lernen, bei denen ich bis jetzt gar nicht wusste, wie spannend diese eigentlich sind.