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impuls Von der Kreativität und meinem Weg zum Schreiben - Erfahrungen einer Praktikantin

23.08.2021, Susanne Zopf

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Kreativität war bei mir immer schon ein wichtiges Thema, egal ob Schreiben, Malen, Tanzen oder Ähnliches. Dies äußerte sich in vollgeschriebenen Notizheften mit zahlreichen Geschichten über alles Mögliche – von verzweifelten Werklehrerinnen, weil ich nicht wie alle anderen Kinder einen Schal, sondern eine Katze stricken wollte, bis hin zu genervten Eltern und Verwandten, die sich meine selbst einstudierten Tanzstücke ansehen und danach kräftig applaudieren mussten.

Vom Lesemuffel zum Bücherwurm
Als Kind war ich immer der totale Lesemuffel. Während sich meine Schwester bei den Bibliotheksbesuchen immer so viele Bücher ausborgte, dass ich ihr tragen helfen musste, lieh ich mir immer nur dasselbe Buch aus, bis ich es auswendig konnte. Doch als ich über die Biografie von Maeve Brennan „Ich würde so etwas nie ohne Lippenstift lesen“ stolperte, verstand ich, dass ich die gesamten Lebenserfahrungen einer Person innerhalb weniger Stunden in mich aufsaugen konnte, wenn ich deren Geschichte las. Dies erachtete ich als effizienter, als die Fehler selber machen zu müssen, um daraus zu lernen. So besorgte ich mir und verschlang eine Biografie nach der anderen - egal ob Politiker, Aktivisten, Sportler oder Künstler. Mit der Weisheit, die ich dadurch erlangt habe, stehe ich heute jedem gerne mit Anekdoten und unnützem Wissen zur Seite. Eigene Fehler mache ich trotzdem und lerne auch laufend daraus.

Mit dem Kopf durch die Wand?
Zurück zur Kreativität. Einmal im Kreativ-Flow gefangen war es nie leicht, mich da wieder rauszuholen, was damit endete, dass ich mitten in der Nacht an neuen Choreografien arbeitete oder stundenlang vor dem Laptop saß und neue Geschichten schrieb. Wenn sich eine Vision in meinem Kopf festgesetzt hat, muss diese auch realisiert werden. Was für mich nach Durchsetzungsvermögen, Fokus und Selbstverwirklichung aussieht, wirkt für andere wie Sturheit und Naivität. So oder so setzte ich mir in den Kopf, mein restliches Leben auf jeden Fall mit etwas Kreativem zu verbringen. Zuerst zog es mich zum Journalismus, doch dann entschied ich mich, trotz vorsichtiger Versuche, es mir auszureden, Tänzerin zu werden. Gesagt, getan. Nachdem ich meinen Traum als Profitänzerin tatsächlich ein paar Jahre ausleben durfte, beschloss ich, doch zum Schreiben zurückzukehren.

Arbeitsluft schnuppern, neue Wege entdecken
Meine Liebe und Faszination zu Wörtern hatten endlich einen Sinn, als ich erfuhr, dass man sich damit sogar seine Brötchen verdienen kann, ohne den Weg des klassischen Autors gehen zu müssen. Also entschied ich mich, in Salzburg Kommunikationswissenschaften – die coolen Studenten sagen KoWi – zu studieren. Dort lerne ich verschiedene Berufssparten wie Journalismus, Kommunikationsforschung oder PR kennen. Um mir einen guten Überblick über alle Richtungen verschaffen zu können, will ich in so vielen Bereichen wie möglich ein Praktikum absolvieren und startete mit der PR-Branche. Ich bewarb mich bei der PR-Agentur Impuls Kommunikation und bekam dann auch rasch eine Zusage. Hier durfte ich ausprobieren, wie es sich anfühlt, Kreativität und Arbeit zu verbinden. Ich lernte, wie man eine Presseaussendung schreibt, wie viel Arbeit eigentlich hinter einem Facebook-Post oder einem Blogbeitrag steckt, wie ein Magazin entsteht und wie ich meine chaotischen und teilweise sprunghaften Gedanken in klare, aber trotzdem kreative Texte fassen kann. Ein großes Danke hierfür an das einladende und wertschätzende Team von Impuls Kommunikation, das mich von Tag eins an liebevoll aufgenommen hat und mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand.

Wo genau ich mein Ei hinlegen soll und wie mein Weg weitergeht, weiß ich noch nicht, jedoch freue ich mich, dass ich in dem kollegialen Umfeld bei Impuls Kommunikation Einblicke in die Public Relations erhalten und eine mögliche Karriererichtung kennen lernen konnte.

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